COFCOM – Projekt

CoDesign Flow for Communication ICs Packaging Solutions (COFCOM)

infobox_cofcom_01Das COFCOM Forschungsteam entwickelt ein neues System-in-Package CoDesign Flow Framework für die Integration von modularen und flexiblen Kommunikationssystemen. Das „Schlüsselelement“ dieses Frameworks, ein Werkzeug welches es erlaubt die gegenseitige Interaktion von verschiedenen

IC-Blöcken, passiven Komponenten (elektr. Verbindungen) und anderen Komponenten (Gehäuse usw.) auf der Systemebene zu analysieren, zu modellieren und zu simulieren, ist zurzeit am Markt nicht verfügbar. Das Ziel des Projektes ist es, unter Einsatz einer umfassenden Menge von Methoden auf verschiedenen Abstraktionsebenen die Integration und die Verifikation eines „Zoos“ von Komponenten zu optimieren.

Die Kooperation zwischen Infineon und der Fachhochschule Kärnten erweist sich als sehr vorteilhaft, da das akademische Wissen der Professoren und der Studenten um die praktischen Aspekte der realen Anwendung erweitert wird.

Der internationale Erfolg von Infineon mit DSLAM Produkten hilft der Fachhochschule ihren Studenten eine Ausbildung auf weltweit führendem Niveau aunzubieten und macht diese somit auch attraktv für andere Industriepartner.

Die Herstellungskosten eines Systems sind direkt abhängig von der Anzahl der Layer im Package. Das primäre Ziel ist somit die Anzahl der Layer zu reduzieren. Das ist nur durch genaue Simulation des Gesamtsystems möglich.

Der System-in-Package Entwicklungsprozess ist ein interativer Prozess. Der COFCOM erlaubt es, die Anzahl der Interationsschritte signifikant zu reduzieren. Ein verifiziertes, robustes System-in-Package CoDesign Flow-Framework erlaubt es, kosten-und zeitintensive Re-Designs zu vermeiden.

Im Zuge des COFCOM Projektes wuden Methoden entwickelt, um Simulationsergebnisse von Feldsimulatoren experimentell zu verifizieren. Fundamentale Effekte wurden untersucht um die Resultate von Programmen zur Simulation von Elektromagnetischen Feldern auf  Robustheit und Genauigkeit zu untersuchen. Eine wichtige Hilfe dabei war der Feldsimulator “EleFAnT” der an der TU Graz entwickelt wurde. Dieser Feldsimulator, der eigendlich für Forschungszwecke entwickelt wurde, liefert so gute Übereinstimmung mit den Messdaten, das er als Referenz zum Vergleich von anderen, komerziell erhältlichen Simulatoren eingesetzt werden kann.

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Spitzenmessplatz

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